Es gibt ihn, den Zusammenhang zwischen vorgeburtlichem Erleben und alltäglichem Erleben. Wir alle haben einen Rucksack, mit Erlebtem und Muster, die unser Leben Prägen. Wir haben aber auch die Möglichkeit uns von diesem zu befreien es positiv zu verändern, es zu unseren Ressourcen und Stärken zu machen.

 

Wir verfügen über Erinnerungen in unseren Zellen, vor während und die ersten Monate nach der Geburt, die für unser Mensch Sein einen grossen Einfluss haben und unser Leben prägen. Daraus entstehen Verhaltens -und Denkmuster. Oft kommt es vor, dass Babys scheinbar grundlos weinen oder unzufrieden sind. Sie können sich nicht verbal äussern, dennoch erzählen sie uns ganz genau was sie bewegt. Wir müssen/dürfen nur hinsehen und zuhören.

Unser Nervensystem ist nie wieder in unserem Leben so empfindlich und so sensibel, wie in der ersten Phase unseres Daseins. In dieser Zeit werden unsere Gefühle, unsere Denkmuster und vor allem die Beziehungsfähigkeit zu uns selbst und unserem Umfeld/Mitmenschen stark beeinflusst. In der pränatalen Arbeit können wir, ausgehend von aktuellen Themen, über die Körperempfindungen und Körpererinnerung in einem tiefgreifenden Prozess zu unseren frühesten Prägungen und zum Ursprung hinderlicher Bewältigungsstrategien finden. Durch achtsame Begleitung vertiefen wir neue Erfahrungen in Bezug auf unser Gegenüber und der Umwelt und stärken so unsere Beziehungsfähigkeit und Orientierung.

Wir werden präsenter im Hier und Jetzt.